Vom Fördergedanken zur Praxis: Neues aus “100 Schulpferde Plus”

Projekt „100 Schulpferde Plus“ – Zeit für ein Update

Mit dem Projekt „100 Schulpferde plus“ wird das Ziel verfolgt, Reitvereine in Deutschland nachhaltig zu stärken und die Qualität im Schul- und Ausbildungsbetrieb langfristig zu sichern. Nach dem ersten Projektbericht ist nun der richtige Zeitpunkt, einen Blick auf die bisherigen Entwicklungen zu werfen. Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie groß die Resonanz auf das Projekt ist – und wie konkret die Unterstützung bereits in den Vereinen ankommt.

Qualifizierung als Schlüssel: Die Trainer-C-Ausbildung

Ein zentraler Baustein von „100 Schulpferde plus“ ist die Förderung der Trainer-C-Ausbildung, denn qualifizierte Trainerinnen und Trainer bilden das Fundament für sicheren, verantwortungsvollen und modernen Reitsport.


Bislang wurde mit 86 Vereine eine Fördervereinbarung abgeschlossen. Fünf Trainerinnen haben ihre Ausbildung bereits erfolgreich beendet. Verbliebende Förderplätze werden im kommenden Jahr erneut verlost, sodass weiterhin möglichst viele Vereine von der Maßnahme profitieren können.


Im Mittelpunkt der Trainer-C-Ausbildung stehen eine fundierte reiterliche Ausbildung, verantwortungsvoller Umgang mit dem Pferd, pädagogische Kompetenz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Vermittlung von Werten wie Sicherheit, Respekt und Fairness.
Wir als N&B Stiftung und unsere Tochtergesellschaft Horze freuen uns als gemeinsame Förderer sehr über dieses positive Feedback aus den Vereinen. So heißt es beispielsweise:


„Wir bedanken uns sehr herzlich für diese unglaubliche Chance. Durch Ihre Förderung können wir unseren motivierten Trainern die Chance einer Fortbildung geben.“ – RV Lippische Rose e.V.


„Wow was ein toller Gewinn! Wir freuen uns sehr!“ – Kölner PSV e.V.

Mit Leidenschaft zum Trainer-C: Eine Absolventin im Interview

Als eine der ersten Absolventinnen der Trainer-C-Ausbildung im Projekt „100 Schulpferde plus“ berichtet Pauline Huber im Interview von ihren Erfahrungen und Zielen.



Was hat Sie motiviert, die Trainer-Ausbildung zu absolvieren – und welche Rolle hat die Förderung durch unsere Stiftung dabei gespielt?

Mich hat dazu motiviert, dass ich bereits seit meiner Kindheit eine große Leidenschaft und Faszination für Pferde habe und mich fachlich weiterentwickeln wollte. Da ich schon vor der Ausbildung im Reitverein Unterricht erteilt habe und mir diese Tätigkeit sehr viel Freude bereitet hat, wollte ich sie professionalisieren. Da ich noch studiere, konnte ich dank der Unterstützung der Stiftung finanziell entlastet werden, was mir die Ausbildung zusätzlich erleichtert hat.


Als Trainerin begleiten Sie Kinder und Jugendliche im Reitsport. Was haben Sie in der Ausbildung über den Umgang mit jungen Reiterinnen und Reitern gelernt – und was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

Im Umgang mit jungen Reiterinnen und Reitern ist mir vor allem der Sicherheitsaspekt sehr wichtig. Ebenso lege ich großen Wert auf eine vielseitige Grundausbildung und die damit verbundene Vielfalt des Pferdesports.



Wie hat Sie die Ausbildung persönlich oder fachlich weitergebracht – gibt es etwas, das Sie nachhaltig geprägt hat?
Im Laufe der Trainertage konnte sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sowohl persönlich als auch fachlich sichtbar weiterentwickeln. Besonders wertvoll war der Austausch mit Gleichgesinnten, den wir auch im Nachgang weiterhin pflegen. Nachhaltig geprägt haben mich dabei besonders Verständnis und Geduld.



Welche Ziele haben Sie für die Zukunft als Trainerin – und welchen Beitrag möchten Sie damit für den Reitsport und die Gesellschaft leisten?
Mir persönlich ist es sehr wichtig, das Außenbild des Reitsports wieder zu verbessern. Es ist ein faszinierender und wunderschöner Sport mit dem Pferd als Trainingspartner. Leider wird dies nach außen oft nicht so repräsentiert, wie es eigentlich ist. Ich möchte Kinder an den Reitsport heranführen und ihnen zeigen, wie wertvoll der Umgang mit dem Pferd für die persönliche Entwicklung sein kann.

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